Baby

Süchtig nach Baby: Das war meine Schwangerschaft.

04/03/2019

Es ist wirklich irre! Ich bin mittlerweile in der 39. Schwangerschaftswoche – sprich es könnte wirklich jeden Moment losgehen und wir dürfen #süchtignachbaby endlich kennen lernen. Irgendwie habe ich in den letzten Tagen mal wieder in der Vergangenheit gewühlt, alte Fotos angeschaut und die letzten neun bzw. zehn Monate Revue passieren lassen.

Das war meine Schwangerschaft

1. Trimester

Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als ich am 10. Juli 2018 meinen positiven Schwangerschaftstest in der Hand gehalten habe – und ein bisschen baff war. Die Schwangerschaft war absolut gewollt, aber dass es so schnell klappt, hätten wir uns beide wirklich nicht gedacht. Dass der Test positiv sein würde, habe ich keine Sekunde bezweifelt – am Tag davor habe ich es absolut gespürt, dass da etwas „im Busch“ ist: Mir war ein bisschen übel, ich war hundemüde, mein Busen hat geschmerzt – und meine Perioden-App hat „+3 Tage“ angezeigt. Jackpot! Ein paar Tage später ging es auch schon zur Bestätigung zum Frauenarzt und ab da ging erstmal die Heimlichtuerei los. Immerhin ist in den ersten 12 Wochen das Risiko groß, dass das Baby nicht bleibt – da will man es natürlich noch nicht an die große Glocke hängen. Neun lange Tage habe ich das Geheimnis übrigens wirklich nur für mich ganz alleine behalten – wie ich es meinem Mann (und allen anderen) gesagt habe, könnt ihr übrigens hier nachlesen:

Schwangerschaft: Wie sage ich es wem?

Der Anfang war richtig zach – obwohl ich zum Glück keine Übelkeit hatte und mich kein einziges Mal übergeben musste, gings mir zu Beginn echt nicht gut. Ich war ständig so sehr müde, dass ich öfters vor Erschöpfung geheult habe. Teilweise war ich so müde, dass ich nicht mal von der Terrasse rein aufs Sofa gehen wollte und bin deshalb nicht nur einmal verzweifelt.

2. Trimester

Das zweite Trimester war dafür das absolute Highlight – meine Energie kam zurück und ich hab mich so aktiv wie noch nie zuvor gefühlt! In dieser Zeit haben wir einiges unternommen – waren mit dem VW Bus für 2,5 Wochen in Griechenland unterwegs und später mit meiner Family in Rom. Ich habe ziemlich viel Sport gemacht, um mich bestmöglich auf die Geburt aka „meinen persönlichen Marathon“ vorzubereiten und generell ist diese Zeit so irre schnell verflogen, dass ich mich fast nicht mehr daran erinnern kann. Wir haben uns mit ganz vielen Freunden getroffen, da wir die Schwangerschaft natürlich allen persönlich verkünden wollten. Außerdem haben wir erfahren, dass #süchtignachbaby ein Mädchen wird, womit ich ja überhaupt nicht gerechnet hätte. Doch seit ich es weiß, hat sich meine Welt nochmals auf den Kopf gestellt – bei mir ist plötzlich alles rosa rosa rosa (wer hätte das gedacht?).

3. Trimester

Zu Beginn des dritten Trimesters hat so richtig mein innerer Nestbautrieb eingesetzt. Matthias war ja für 2,5 Wochen in Kapstadt – die Zeit habe ich genutzt und daheim alllles auf den Kopf gestellt. So viel ausgemistet habe ich überhaupt noch nie – aber immerhin wollte ich alles fertig machen bzw. das Babyzimmer einrichten. Mit dem Zimmer mussten wir uns leider ein bisschen gedulden, da ein wichtiges Möbelstück erst relativ spät geliefert werden konnte – aber mittlerweile ist das Babyzimmer so gut wie fertig eingerichtet und ready für unser kleines Surfergirl. Es fehlen noch ein paar letzte Dekos, dann werde ich gleich Fotos davon machen und euch alles im Detail zeigen. Hach, es ist wirklich so schön geworden und ich habe eine riesige Freude damit! Doch nicht nur das Zimmer haben wir vorbereitet – auch wir haben die Zeit genutzt und uns auf die bevorstehende Geburt bestmöglich vorbereitet. Ich weiß, dass Matthias der allerbeste Partner an meiner Seite ist, der das Ganze noch besser überblickt als ich und mich während meines „persönlichen Marathons“ nicht nur begleiten und anfeuern wird, sondern die komplette Strecke gemeinsam mit mir absolvieren wird.

Mittlerweile merke ich, dass ich auch körperlich an meine Grenzen stoße – ich hab zwar nur knapp 12 Kilo zugenommen, trotzdem ist der Bauch einfach überall im Weg und echt schon richtig beschwerlich. Gerade abends merke ich, dass ich nicht alleine mit meinem Körper bin, sondern dass dieser sich auch noch um jemand anderes kümmert. Was in den letzten Wochen auch noch dazugekommen ist: die inneren Sorgen. Angst habe ich überhaupt keine, aber ich hatte immer wieder Stimmungsschwankungen und „nicht ganz so gute Tage“, an denen ich daran gezweifelt habe, ob wir das alles wirklich gut hinbekommen bzw. was wir da eigentlich machen. Mir ist bewusst, dass es das Leben, dass ich bis jetzt geführt habe, so nicht mehr geben wird. Mich mit diesem Gedanken anzufreunden, war bzw. ist schwer – auch wenn ich natürlich weiß, dass da etwas noch so viel Besseres auf uns wartet.

Kleines Surfergirl – wir sind bereit und freuen uns darauf, dich endlich kennen zu lernen!

Übrigens könnte man die Fotos fast als „Schnappschüsse“ bezeichnen – die haben wir nämlich ganz schnell vor unserem Milchbad-Shooting gemacht… Die Fotos von dem zeig ich euch natürlich auch noch (plus die von unserem eigentlichen Babybauch-Shooting mit dem Fotografen!)

6 Comments

  • Reply Verena 04/03/2019 at 18:26

    Fotos sind wunderschön, du bist wunderschön und strahlst einfach nur. Deine Worte, vor allem der Schluss, haben mich echt zurück erinnern lassen und so gerührt!! War mir echt eine Freude, dich ein klein wenig begleitet haben zu dürfen und ich freu mich schon so, wenn Surfergirl da ist! Du wirst das alles toll meistern!!! <3

    • Reply Katii 05/03/2019 at 11:14

      Danke liebe Verena, ich freu mich auch schon so drauf 🙂

  • Reply Astrid 05/03/2019 at 09:00

    So ein schöner und emotionaler Beitrag. Alles Liebe für die Tage noch vor der Geburt und danach schöne Kennenlernzeit 🌹🧡😊

    • Reply Katii 05/03/2019 at 11:14

      Danke Astrid für die lieben Worte :-*

  • Reply Danie 13/03/2019 at 16:06

    Mega tolle Fotos und jetzt ist es schon da *_* Die kleine Maus!

  • Reply Tamara 20/03/2019 at 12:38

    Ich lese momentan solche Beiträge unheimlich gerne! Mir ging es vor allem am Anfang ähnlich wie dir. Mir ging es einfach nicht gut. Mir war zwar übel, übergeben habe ich mich aber wirklich kaum, wirklich nur 3-4 mal, und auch nur, wenn ich in der früh gestresst war um in die Arbeit zu fahren, oder wenn ich Pumbas Futter (er wird roh gefüttert) gerochen habe. Am dem zweiten Trimester ging es mir zwar psychisch vor allem besser, aber ich hatte alle Zustände. Bauchschmerzen, Blutungen, ich war so oft beim Arzt, der Stress tat mir auch einfach nicht gut. Ich wurde frühzeitig freigestellt, und habe, wie du, die Wohnung auf den Kopf gestellt haha.
    Mittlerweile bin ich in der 22. SSW, unser Bub hört nicht auf sich bemerkbar zu machen, und ich liebe ihn jetzt schon unendlich viel <3

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

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