Sport

Meine 10 Tipps für Trainingsanfänger.

03/03/2017

Heart to heart: Auch wenn ich superdupersportlich aussehe und mich relativ oft Personen in meinem Umfeld als superdupersportlich bezeichnen – ich bins ganz ehrlich gesagt nur zu 50%. Denn mein innerer Schweinehund ist riesengroß und tief in mir drin bin ich relativ faul was Sport angeht. Doch sobald ich in meinem eigenen Rhythmus und meiner Routine bin, gehört der Sport einfach zu meinem Alltag und ich tu mir nicht wirklich schwer. Seit ich im Herbst wieder zu trainieren begonnen habe, bin ich total brav und möchte euch natürlich etwas von meiner Motivation abgeben. Deshalb gibt es heute meine 10 Tipps für Trainingsanfänger.

1. Lass dich vom Arzt durchchecken

Am Anfang solltest du am besten von einem Arzt kontrollieren lassen, ob mit dir wirklich alles in Ordnung ist. Vor allem wenn man wegen einer Verletzung längere Zeit pausieren musste, ist es noch wichtiger, dass der Arzt das endgültige Go gibt. Ich hatte nach meiner Leistenbruch-Operation im Herbst 2015 leider ziemliche Folge-Probleme und darf endlich seit Ende Oktober wieder (fast) alles machen (bzw. seit ca. einem Monat darf ich auch wieder beim Laufen richtig Gas geben).

2. Such dir eine Sportart, die zu dir passt

Dieser Punkt ist eigentlich der allerwichtigste. Nur wenn du eine Sportart gefunden hast, die dir wirklich Spaß macht, bleibst du auch langfristig motiviert. Ganz egal welcher Sport das auch ist – solange er dich glücklich macht, ist er der richtige! Und manchmal kommt man auch durch Zufälle zur passenden Sportart: Ich habe zB jegliche Ballsportarten früher absolut gehasst und bin meiner Ex-Arbeitskollegin immer noch dankbar, dass sie damals nicht nachgegeben hat, bis ich sie zum Beachvolleyball begleitet habe.

Dadurch habe ich gelernt, offen für Neues zu sein und probiere immer wieder neue Kurse im John Harris aus. Yoga ist zum Beispiel nicht 100%ig meins, dafür gefällt mir Pilates echt gut. Außerdem top: Spinning (auch wenn man dabei vor Anstrengung gefühlte 1000 Tode stirbt) und Aqua Fitness.

3. Finde das richtige Fitness-Studio

Auch in puncto Fitness-Studio sollte man sich das suchen, das alle persönlichen Anforderungen erfüllt. Für mich persönlich wäre übrigens ein billiges Fitness-Center einfach keine Option – mir ist es einfach total wichtig, dass ich ein großes Kursangebot nutzen kann, viele Ausdauergeräte zur Verfügung stehen (und man nicht warten muss) und eine persönliche Betreuung dabei ist. Deshalb bin ich so froh über meine Kooperation mit John Harris, wo alle Punkte erfüllt werden! Anmerkung an dieser Stelle: Schon alleine der Aufenthalt im Wellness- und Spa-Bereich ist jede einzelne Anstrengung beim Sport davor wert!

Übrigens habe ich früher immer geglaubt, dass ich überhaupt kein Fitness-Center-Typ sei. Dabei gehe ich dort total auf – ich kann jederzeit einen der vielen Kurse besuchen, an meiner Ausdauer arbeiten oder könnte meine Muckis an den Kraftstationen aufbauen. Von denen halte ich mich im Moment trotzdem noch ein bisschen fern – zuerst möchte ich meine Grundmuskulatur durch einfache Übungen nur mit dem Körpergewicht aufbauen.

4. Mache dir einen Termin mit dir selbst aus

Ich plane eigentlich jede Sport-Woche im Voraus. Mir persönlich hilft es dabei total, wenn ich mir einen Termin im Kalender eintrage und den wie jedes andere Meeting wahrnehme. Bei Geschäftsterminen & Co. kneift man doch schließlich auch nicht, oder?

5. Suche dir einen Trainingskollegen

Ein Partner in Crime ist wirklich Gold wert! Auch wenn ich Spinning liebe (bzw. nennen wir es Hass-Liebe), ohne meine Begleitung würde ich mich vermutlich davor drücken. Zu zweit leidet man einfach viel besser und kann sich danach gemeinsam über den Erfolg freuen. Außerdem sagt man Sport-Dates, die man sich mit jemand anderen ausgemacht hat, noch weniger ab! Übrigens muss deine Trainingsdate nicht zwingend das gleiche trainieren wie du – ich war schon ein paar Mal gemeinsam mit meinem Mister im Fitness-Studio – er hat bei der Kraftstation trainiert und ich hab mich währenddessen am Laufband ausgepowert.

6. Hol dir die richtige Ausrüstung

Dafür ist es wichtig, dass du dir über Punkt 2 klar wirst. Sobald du deine Sportart gefunden hast, kannst du dir für zuhause die nötige Ausrüstung holen:

7. Besorg dir die richtige Kleidung

Ich weiß es ja nicht, wie es euch dabei geht: Aber meine Motivation steigt quasi ins Unermessliche, sobald ich mir neue Sportkleidung gegönnt habe. Selbst wenn es nur ein hübscher neuer Sport-BH ist, den außer mir sowieso niemand sieht: ICH freue mich darüber. Passe deine Kleidung an, wenn du im Freien trainierst – bei niedrigeren Temperaturen brauchst du logischerweise andere Klamotten als bei sommerlichem Wetter.

8. Definiere grobe Ziele

Natürlich ist es toll, wenn du deine Ziele detailliert aufschlüsseln kannst. Doch das muss am Anfang noch gar nicht sein! Mach dir einfach bewusst, was du erreichen willst bzw. warum du eigentlich wieder Sport betreibst. Mein Hauptziel ist zum Beispiel weder Abnehmen noch großartig Muskelaufbau – bei mir steht ganz klar mein persönliches Wohlbefinden im Vordergrund. Ich bin viel ausgeglichener und schlafe besser, wenn ich regelmäßig Sport mache. Und ich bin wesentlich glücklicher!

9. Überschätze dich nicht

Gerade zu Beginn gilt: Hör auf deinen Körper und gönne ihm regelmäßige Pausen. Klar ist man am Anfang so motiviert, dass man am liebsten gleich 100 Sit-ups machen oder 60 Minuten am Stück laufen möchte. Aber das geht einfach nicht! Hör auf, wenn du keine Kraft mehr für weitere Wiederholungen hast oder müde bist – der Sport läuft dir nicht davon. Im Gegenteil: Wenn du dich nicht verausgabst und genügend Ruhepausen einlegst, kannst du gleich am nächsten Tag wieder durchstarten!

10. Lebe auch sonst gesund

Bei diesem Punkt tue ich mir (noch ?) am schwersten. Wer brav trainiert, sollte auch sein restliches Leben anpassen: Gesund ernähren (mehr Obst & Gemüse yeah), 2-3 Liter Wasser am Tag trinken, dafür weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören (ich werde sowieso nie verstehen warum sich Leute direkt nach einem Training wieder eine Zigarette anheizen!) und genügend schlafen!

Und jetzt: Let’s do this – never stop!

* Ich darf kostenlos im John Harris trainieren. Vielen Dank! / Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.

5 Comments

  • Reply Bianca 05/03/2017 at 13:48

    Sehr toller und ausführlicher Beitrag!

  • Reply Michelle 05/03/2017 at 14:01

    Ein toller Beitrag, welcher mich ehrlich gesagt gerade richtig motiviert hat meine Sportsachen aus dem Schrank zu kramen 😀 Seit Wochen nehme ich mir schon vor, endlich mal anzufangen… Aber wie sagt man so schön: Der innere Schweinehund hat am Ende gewonnen :(.. Ich werde mir deine Tipps zur Motivation merken! Liebe Grüße Michelle

  • Reply Evelyn 05/03/2017 at 15:16

    toller Bericht und so wahr 😀
    ich habe mir erst am Wochenende neues für den Sport gegönnt.
    weiter so & schönen Sonntag dir
    LG Eve 🙂
    https://schoko-vs-fitness.blog

  • Reply Denise 05/03/2017 at 15:21

    Sehr gute Tipps hast du da für uns geschrieben! Mein Schweinehund ist leider auch immer rießig aber jetzt wird es endlich wärmer und da kann ich wieder rausgehen und trainieren!

    Viele Grüße
    Denise von
    https://lovelifebloggerlife.blogspot.co.at/

  • Reply Magda 23/03/2017 at 16:36

    Vielen Dank für deine Worte (: Als ich deinen Beitrag gelesen habe ich mein Herz wieder aufgegangen und ich kann es kaum noch erwarten, mich endlich in mein neues Fitnessstudio anzumelden.

    Meinen richtigen Sport zu finden, dafür habe ich auch lange gebraucht. Ich bin persönlich kein Mannschaftssport Mensch, denn ich trainiere gerne für mich allein . Ein Trainings Partner hatte ich auch und wurde eigentlich nur enttäuscht von dieser Person. Aber ein neuer Anfang lässt bestimmt einen neun Trainings Partner finden (:

    Liebe Grüße, Magda
    http://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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