Casa Beham

Oma’s Tipps fürs Hochbeet.

08/05/2019

* Werbung: Kooperation

Wenn ich eines definitiv nicht habe, ist das ein grüner Daumen. Doch trotzdem esse ich im Sommer jeden Tag frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Wie das geht? Weil wir uns einen großen Garten mit meiner Oma teilen, die leidenschaftlich gerne „gartelt“ und sich schlichtweg den perfekten Gemüsegarten geschaffen hat. In Kooperation mit HOFER verrät sie uns, wie man am besten ein Hochbeet anlegt und pflegt, damit man viel gutes Obst & Gemüse ernten kann!

Oma’s Tipps fürs Hochbeet

Wenn man direkt neben den eigenen Eltern und Großeltern wohnt, hat das ziemlich viele Vorteile. Man hat immer ganz schnell jemanden zum Tratschen, kann sich jederzeit Lebensmittel wie Zucker oder Milch „ausborgen“, das quengelige Baby für ein paar Minuten abgeben – und kann im Sommer jederzeit die verschiedensten Früchte, Kräuter oder Gemüsesorten stibitzen.

Meine Oma liebt es, stundenlang alle möglichen Pflanzen zu hegen und zu pflegen und hatte schon immer einen riesengroßen Garten mit ganz vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Als wir vor knapp 2,5 Jahren mit unserem Hausbau begonnen haben, tat ihr das schon ein bisschen weh – denn damit der Bagger auf unser Grundstück fahren konnte, mussten ihre vielen Beete dran glauben. Als Wiedergutmachung haben wir ihr dann nicht nur ein, sondern gleich zwei Hochbeete geschenkt, die damals noch mein Opa mit aufgebaut und befüllt hat. Das war das letzte Projekt, das er noch für meine Oma umgesetzt hat, bevor der böse Krebs gekommen ist. Ich glaube ja insgeheim, dass das Garteln für Oma in der Zeit eine gute Ablenkung war. Eines ist sicher: in punkto Anpflanzen kann ihr keiner was vormachen… Deshalb gibt es jetzt ihre Tipps fürs perfekte Hochbeet!

Welche Vorteile hat ein Hochbeet?

Seit den letzten Jahren sind Hochbeete total im Trend. Sie sehen nicht nur schön im Garten aus (ich kann euch schon verraten: Das war nicht das Kriterium, wieso Oma sich ein solches Beet zugelegt hat), sondern bieten noch viele weitere Vorteile. Oma ist nun mal nicht mehr die Allerjüngste, weshalb das Hochbeet richtig gut für sie geeignet ist. Immerhin ist diese Art besonders rücken- und knieschonend, sodass sie sich nicht dauernd bücken muss. Außerdem werden die Pflanzen besser vor Schnecken geschützt und wachsen dank der speziellen Schichtung der Erde viel besser als im normalen Beet.

Welche Obst- und Gemüsesorten kann man im Hochbeet anpflanzen?

Grundsätzlich können alle Pflanzen ins Hochbeet gesetzt werden, es gibt im Prinzip quasi keinen Unterschied zum normalen Beet. Man kann nur einfach früher, länger und vor allem mehr ernten. Allerdings muss man ein bisschen aufpassen, wenn man verschiedene Gemüsesorten in einem Beet anbaut – viele haben nämlich unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. In den ersten beiden Jahren sollten nur „nährstoffhungrige“ Pflanzen wie zB Paprika, Tomaten, Zucchini, Gurken oder Zwiebel angebaut werden.  Salat, Spinat oder Kräuter erst im dritten Jahr. Achtet darauf, dass ihr jene Pflanzen, die hohe Stauden bilden (Tomaten oder Paprika) in die Mitte des Hochbeetes setzt, damit diese den anderen kleineren Pflanzen nicht die Sonne wegnehmen. Fast alle Pflanzen sowie die Erde haben wir übrigens bei HOFER besorgt – dort gibt’s ständig viele nützliche Dinge für den Garten.

Wie befüllt man ein Hochbeet richtig?

Wusstet ihr, dass ein Hochbeet aus vielen verschiedenen Schichten besteht? Ich nicht – ich habe immer gedacht, man stellt die Begrenzung auf und füllt einfach nur Gartenerde ein. Tja – falsch gedacht! Es werden verschiedenste Materialien hineingegeben, die wie ein Komposthaufen wirken und Wärme erzeugen. Folgende Schichten werden zu je ca. 15-20cm eingefüllt:

  1. Kaninchendraht: Bevor man überhaupt etwas einfüllt, sollte man den Boden mit Kaninchendraht auslegen, damit keine Mäuse ins Beet kommen.
  2. Äste & Zweige: Damit das Wasser besser abfließen kann und die Luft zirkulieren kann, sollte man kleine Äste oder Zweige hineinlegen.
  3. Rasenschnitt & Laub: Nach den Ästen folgt noch eine luftige Schicht.
  4. Kompost: Hier kann man einfach Abfälle aus der Küche verwenden.
  5. Gartenerde: Als letzte Schicht folgt eine ganz normale Gartenerde, wie wir sie bei HOFER besorgt haben.
  6. Folie: Im Frühling oder Herbst kann man rund um das Hochbeet noch eine Noppenfolie geben, damit das Beet schön warm bleibt.

Wie lange hält ein Hochbeet?

Das Beet sinkt nach der Zeit ein, weil das Material im Inneren verrottet. Man kann das Hochbeet einfach mit normaler Gartenerde auffüllen bzw. sollte alle drei Jahre die Befüllung erneuern. Spätestens nach sieben Jahre sollte man das Innere des Hochbeetes komplett austauschen.

Mir war es wirklich nicht bewusst, was da eigentlich alles in dem Hochbeet steckt – bis jetzt habe ich einfach immer nur ohne Nachdenken das leckere Obst und Gemüse gestibitzt und genossen. Jetzt weiß ich es definitiv noch mehr zu schätzen… und freue mich schon auf die nächsten Radieschen und Karotten aus Oma’s Garten.

Was dürfte in eurem Hochbeet nicht fehlen?

* Werbung: In freundlicher Zusammenarbeit mit HOFER.

3 Comments

  • Reply Vanessa 08/05/2019 at 16:55

    Schöner Bericht =)
    Und eine tolle Oma!
    Ich find das übrigens toll, dass du so fleißig Nicht-Baby Posts veröffentlichst!

    Herzliche Grüße!

  • Reply Joojooschu 08/05/2019 at 19:07

    haben auch 2 Hochbeete und die liebe ich total.
    Im einen sind unsere Erdbeeren und im anderen Karrotten, Radieschen, Salat und demnächst dann auch Salatgurken,
    Hätte vorher nie gedacht, dass wir die in unserem „Alter“ schon „brauchen“, aber es ist tatsächlich super praktisch, alles in Griffhöhe direkt ernten zu können.
    Was das Thema Garten und Obst/Gemüseanbau betrifft kann ich nur sagen: trau dich, ist nicht so schwer/aufwändig und das sagt jemand, bei dem früher nicht einmal ein Kaktus lange überlebt hat.

    Liebe Grüße
    Johanna

  • Reply Wochenrückblick 19/2019 - Best Burger on Earth - Beauty Butterflies 12/05/2019 at 14:01

    […] Oma’s Tipps fürs Hochbeet >> Wer gerne selbst angebautes Obst und Gemüse essen möchte, kann sich hier super Tipps für das eigene Hochbeet holen. […]

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