Beauty

Haarefärben: Das ist meine persönliche Story.

30/09/2016

Braun, violett, rot, orange, blond und wieder braun – ich hatte schon (fast) alle Haarfarben. Heute öffne ich mein ganz ganz ganz ganz persönliches Fotoalbum und erzähle euch in Kooperation mit dm meine ganz persönliche Haarfärbe-Story – inklusive jeder Menge peinlicher Fotos! Ihr dürft gerne über mich lachen – mittlerweile tu ich das nämlich genauso! Also schnappt euch einen Kaffee und „genießt“ die Bilderflut. Psssht: am Ende wartet noch ein kleines Gewinnspiel auf euch!

Meine persönliche Haarfärbe-Story

1989 – 2005

Zuallererst: Meine Naturhaarfarbe ist dunkelbraun. Die hab ich als Kind und auch als Teenie nicht wirklich viel verändert – das hätten meine Eltern nicht erlaubt (danke dafür)! Mit 12 oder 13 wollte ich mich dann trotzdem ein bisschen verändern und durfte mir zwei dicke blonde Strähnen färben lassen – auf jeder Seite eine. Im Nachhinein betrachtet hat das wirklich ganz furchtbar ausgesehen! Leider habe ich davon keine Fotos mehr gefunden. Aber keine Sorge – die Peinlichkeiten kommen trotzdem noch!

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2003 – 2005

Mit 14 habe ich mir die kompletten Haare dunkelrot getönt – die blonden Strähnen wurden dadurch knallrot und ich habe schon von Weitem geleuchtet. Auch davon gibts leider nur mehr die folgenden Bilder, auf denen die Farbe schon wieder fast ausgewaschen ist. Das war/ist das Gute an Tönungen: Sie bleiben nicht ewig im Haar sondern waschen sich nach ein paar Mal duschen wieder aus. Nach meinem Ausflug ins Dunkelrot gings weiter in Richtung Violett, das wieder relativ natürlich aussah. Doch recht lange sollte dieses „natürlich“ nicht andauern…

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2005 – 2009

Ewig lange hatte ich den Wunsch, mir meine Haare blond färben zu lassen. Ich war so unglücklich mit mir selbst. Natürlich waren es nicht nur die Haare: Ich hatte eine Zahnspange, eine Brille, war zu groß, zu dünn und habs mit meinen Mitschülern nicht immer ganz einfach gehabt – Kinder können echt grausam sein! Ich habe immer alles auf meine Haarfarbe geschoben und mir immer gedacht, dass ich blond sein müsste um endlich cool zu sein und „dazu“ zu gehören. Da ich schon wusste, dass man solche drastischen Veränderungen nicht alleine machen sollte, war ich bei einem Frisör nach dem anderen: Keiner hat sich drüber getraut, meine violetten Haare blond zu färben.

Ungefähr im zehnten Haarsalon – nach der zehnten Absage – bin ich ein bisschen ausgeflippt und hab den Frisören vor Ort gesagt, „dass ich es dann halt einfach selber mache“. Das hat scheinbar gewirkt – denn gleich hat sich eine nette Dame bereit erklärt sich um meine Haare zu kümmern bevor ich mir das komplett verhunze. Trotzdem gleich mit der Warnung „ich solle mir bewusst sein, dass sie nicht gleich blond werden sondern zuerst orange“. Olaplex & Co. hat es damals noch nicht gegeben. Mir war das alles egal, ich wollte einfach endlich eine Veränderung. Sofort. Fun Fact am Rande der Kooperation: Es war damals ein dm Friseurstudio, das sich über meine Verwandlung getraut hat.

Nach knapp zwei Stunden war ich fertig und fühle mich wirklich wie ein neuer Mensch: komplett selbstsicher und selbstbewusst. Auch wenn ich orange war (Hallelujah!) – ich fühlte mich endlich richtig hübsch.Ich wusste, dass meine Haare ziemlich kaputt waren und hab sie mir deshalb immer nur vom Profi nachfärben lassen.

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Ein großer Sprung weg vom „hässlichen Entlein“ war als ich 2007 mit 18 Jahren endlich meine festsitzende Zahnspange herausbekam. Ich hab sie durch einen „Ärztefehler“ viel zu spät bekommen und musste sie deshalb viel länger tragen als andere Teenies. Irgendwer hat mich dann auch endlich (!) auf meine Augenbrauen aufmerksam gemacht bzw. dass man die eeeventuell auch zupfen könnte. Versteh ich bis heute nicht, wie ich so lange mit meiner Monobraue herumlaufen konnte ohne das zu merken.

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Damit ich  weg vom Orange komme wurde ich anfangs immer heller und heller – bis ich irgendwann fast wasserstoffblond war. Da ich mit der Zeit doch älter (und gescheiter, oh ja!) wurde, habe ich eingesehen, dass ein dunklerer Ton doch besser zu mir passen würde und hab das meiner Frisörin gesagt. Eigentlich wollte ich nur eine Nuance heller werden, durch meine kaputten Haare hat die Farbe aber so stark gegriffen, dass ich auf einmal wieder braun wurde. Was für mich ein richtiger Schock war (auch wenn ich auf den Fotos unten lache!). Für mich waren dunkelbraune Haare gleichgesetzt mit der „unbeliebten uncoolen Katii, die man fertig machen kann“. Auch wenn mir die Farbe im Nachhinein gesehen schon viel besser gepasst hat – ich war einfach noch nicht bereit dafür.

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2009 – 2013

Der kurze Braun-Albtraum war dann für lange Zeit mein letztes Haar-Experiment. Meine Frisörin hat nach dem erneuten Aufhellen immer die gleiche Farbe verwendet – ich wollte zu dem Zeitpunkt nie wieder etwas Neues ausprobieren. Hin und wieder ein Pony war schon das Höchste.

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Beim Fotos raussuchen habe ich eines der wenigen Bilder gefunden, auf dem ich eine Brille trage – die hab ich beim Fotografieren nämlich immer heruntergenommen. Das mit dem Spongebob-Luftballon dürfte übrigens eines der letzten gewesen sein – kurz danach (2010) habe ich mich lasern lassen.

Nach und nach bin ich übrigens trotzdem ein bisschen dunkler geworden – und habe Anfang 2013 Ombre ausprobiert. Das war das erste Mal, das ich mir selber die Haare gefärbt habe – mit Unterstützung von meiner Schwester. Gut, die ist eigentlich die ganze Zeit nur daneben gestanden und hat mich ausgelacht, weil ich mich zugegebenermaßen ein bisschen blöd angestellt habe. Aber hey – es hat geklappt!

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2013 – 2016

Die große Veränderung gabs 2013. Eigentlich wollte ich wieder nur zum Nachfärben gehen. Aber irgendwie habe ich mich an diesem Tag innerlich „anders“ gefühlt. Ich hab absolut keine Ahnung mehr wie ich darauf gekommen bin – jedenfalls habe ich zur Frisörin gesagt, dass ich sie mich bitte gerne dunkelbraun färben soll. Sie hat kurz nachgefragt, ob ich mir sicher sei, immerhin könne man das Ergebnis nicht wieder schnell ändern.

Ich brauchte gar nicht lange überlegen und ließ sie einfach machen. Für meine Familie und Freunde wars eine Riesenüberraschung – da ich niemandem Bescheid gegeben hatte, hat auch niemand mit so etwas gerechnet. Ich kann mich noch ganz genau erinnern wie ich damals diese drei Fotos via Whatsapp verschickt habe.

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Fast alle haben damals übrigens gleich reagiert: „Ich habs dir immer gesagt, das steht dir viel besser!“. Und das stimmt – ich kanns gar nicht aufzählen, wieviele Leute mich zu meiner Naturhaarfarbe überreden wollten. Aber ich war – wie oben schon erwähnt – einfach noch nicht bereit.

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Heute

2013 war übrigens das letzte Mal, dass ich mir die Haare vom Profi färben hab lassen – seitdem mache ich das immer selber. Da ich keine großen Veränderungen mehr haben wollte war das gar kein Problem. Das erste Mal war’s vielleicht noch ein bisschen ungewohnt, aber mit der Zeit kommt auch die Übung, da gings immer schneller und einfacher.

dm Réell’e Colorationen

Tadah: Schnell und einfach geht Haare färben jetzt auch dank der neuen Eigenmarke von dm. Insgesamt 32 Colorationen gibt es ab sofort unter dem Namen réell’e: 23 Haarfarben und 9 haltbare Tönungen in den unterschiedlichsten Nuancen. Ich durfte vorab drei der neuen Farben testen: Dunkelbraun und Mokkabraun hab ich schon aufgepinselt, beim nächsten Mal ist dann Schokobraun dran. Die Farben sind genauso geworden wie ich es mir vorgestellt bzw. gewünscht habe und haben gut & lange gehalten. Vorsicht beim Auftragen: Diese Colorationen sind ein bisschen flüssiger als andere.

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Zukunft

Ich bleib braun, auf jeden Fall! Auch wenn mich so ziemlich alle Haarfarben reizen würden (ich träum ja hin und wieder von pastellrosafarbenen Haaren oder Granny Hair, finde ich beides so genial) bleib ich bei meiner Naturhaarfarbe. Ein bisschen nachhelfen werde ich trotzdem weiterhin – aber ich bleib innerhalb von zwei Nuancen!

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Für euch und eure zwei besten Freundinnen habe ich noch eine Kleinigkeit: Ihr könnt nämlich jetzt ein Paket aus 1×3 réell’e-Colorationen von dm eurer Wahl gewinnen! Psssht: Schaut auch noch bei Instagram und Facebook vorbei, da gibt es noch weitere Gewinn-Möglichkeiten!

Was ihr dafür tun müsst:

  • Folge Süchtig nach… auf Bloglovin und/oder Facebook (gerne auch auf InstagramTwitter & Snapchat @suechtignach).
  • Hinterlasse unter diesem Beitrag einen Kommentar mit deiner E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) und verrate mir deine persönliche Haarfärbe-Story (ist schon mal etwas schiefgelaufen, was war deine Lieblingshaarfarbe, was würdest du gerne mal ausprobieren – ganz egal was du mir erzählen willst!).
  • Das Gewinnspiel endet am 09.10. um 23:59 Uhr.
  • Der Gewinner wird per Zufallsgenerator ausgelost und per Mail verständigt.
  • Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen.

Ich wünsch euch viel Spaß & viel Glück!

* In freundlicher Zusammenarbeit mit dm.

10 Comments

  • Reply tr3ndygirl fashion blog 01/10/2016 at 00:38

    very beautiful recap
    <<< tr3ndygirl fashion & beauty blog >>>
    un bacione

  • Reply Marlene 01/10/2016 at 12:47

    Meine Haar-Färbe-Story sieht ähnlich aus 🙂 bis ich 14 war durfte ich zum Glück nicht färben, doch dann färbte ich meine Mittelblonden Haare gleich mal Dunkel-Braun-Violett, dem Emo-Trend sei dank 😉 dann kamen ein paae bunte Strähnchen in Pink, Lila und Rot ins dunkle Haar. Bis ich dann mit 16/17 bei Dunkelbraun ankam. Dann hatte ich den Wunsch wieder blond zu werden und hatte zwei schreckliche Versuche und blieb dann beim Braun. Mit 21 aber wollte ich endlich blond werden, da es ja meine Naturharfarbe war und wagte mich (das erste Mal) zum Färben zum Frisör. Und nach zahlreichen Sitzungen zum Strähnchen machen war ich dann endlich blond und es stand mir zum Glück super. Und mittlerweile hab ich mit 24 endlich den idealen Ton, Vanilleblond gefunden und färbe diesen seit nun über 2 Jahren (selbst) und bin super zufrieden 🙂

  • Reply Ivana 01/10/2016 at 21:59

    Braun steht dir wahnsinnig gut, ich will auch nach rot und blond meine Naturfarbe hellbraun zurück weil ich denke das mir das am besten steht 🙂
    Meine schlimmste Haar-Farbe Geschichte war vor ein paar Jahren: ich hatte dunkelviolet gefärbte Haare und wollte wieder blond werden also habe ich zuhause selber meine Haare blondiert und am Ende waren meine Haare pink🙈
    Folge bei Bloglovin (Blue Ivy)

  • Reply Sarah-Allegra 03/10/2016 at 12:50

    Jetzt hab ich nach unserem GB-Trip endlich mal Zeit, ein bissi auf deinem Blog zu stöbern! Echt spannend, deine Haarfärbe-History! Dass du mal blond warst, hätt ich mir gar nicht gedacht, weil dir das dunkle Braun einfach so toll steht!! Ich hab von rot über blond, schwarz und braun auch alles durch Und bin nach Jahren des Färbens gerade dabei, zu meiner naturhaarfarba zurückzukehren (die mir dann bestimmt nicht gefällt ;p)!

    Bussis, Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com

  • Reply Ally Kim 03/10/2016 at 17:31

    Coole Story! Meine Haarfärbe-Story ist nicht so spannend 🙂 Da ich von Natur aus schwarze Haare habe, hat es mich nie so gereizt meine ganzen Haare zu färben, weil ich sie dafür ja blondieren müsste 😛 Mittlerweile hab ich aber Lust darauf bekommen mal meine Spitzen zu färben 😄

  • Reply Sandra 06/10/2016 at 21:55

    Haha, wenn ich das so,lese bin ich richtig froh, dass ich meine naturbraunen Haare noch niiiiiiie gfärbt habe 🙂 ein sattes schokobraun würd mich dennoch reizen!
    LG Sandrs

  • Reply Meistgeklickt 2016 - Das sind eure beliebtesten Beiträge. - suechtignach.at 02/01/2017 at 17:51

    […] 9. Haarefärben: Das ist meine persönliche Story […]

  • Reply Susanne 26/08/2018 at 00:00

    Halli hallo, also auch wenns jetzt schon eine Weile her ist. Weißt du denn noch, auf welchem Bild du die „mokkabraun“ drauf hattest? Ich bin immer mal wieder auf der Suche nach ner guten Haarfarbe, denn kaum hab ich eine gute gefunden, ist sie schon nicht mehr erhältlich. (Ich bin mittelbraun und muss vor allem das Grau überdecken.)
    Danke dir!

    • Reply Katii 27/08/2018 at 10:08

      Ganz genau kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber ich bild mir ein, dass ich eh auf dem letzten Bild mokkabraun trage! Im Endeffekt war aber eigentlich nicht recht viel Unterschied zwischen schoko- und mokkabraun, nur dunkelbraun war wirklich dunkler 😉

  • Reply click here 26/10/2018 at 08:02

    Ganz genau kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber ich bild mir ein, dass ich eh auf dem letzten Bild mokkabraun trage! Im Endeffekt war aber eigentlich nicht recht viel Unterschied zwischen schoko- und mokkabraun, nur dunkelbraun war wirklich dunkler

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